Rote Felsformationen mitten im Nirgendwo, bizarre Kunstwerke in der kargen Wüste, verlassene Orte und lebendige Westernstädte – Amerika bedeutet für Reisende vor allem eines: unbegrenzte Möglichkeiten! Um das Land umfassend kennen zu lernen, lohnt eine Rundreise ganz besonders. Auf kaum einem anderen Trip kann man die Freiheit Amerikas mehr spüren, als auf einer Mietwagenrundreise auf der legendären Route 66.
Freiheit pur auf der Route 66
Die Route 66 verbindet zahlreiche Staaten von Osten nach Westen miteinander. Sie führt vorbei an kultigen Diners, durch karge Wüsten und über historische Brücken. Für alle Amerika-Fans ist sie das Highlight auf einer Amerika-Reise. Diese könnte nicht besser stattfinden, als in Form einer Rundreise, bei der man zahlreiche Staaten innerhalb einiger Tage und Wochen entdecken kann. Mehr Vielfalt ist kaum möglich! Während die Route 66 1926 als eine der ersten durchgehend befestigten Straßen in den Westen der USA galt, hat sie heute weniger wirtschaftliche Bedeutung. Viele Teilstrecken wurden durch große Interstate Highways ersetzt. Liebhaber der einst knapp 4.000 km langen Strecke, werden es sich bei einer Mietwagenrundreise jedoch nicht nehmen lassen, all ihre faszinierenden Teilstrecken zu befahren. Auf dem Weg von der drittgrößten Stadt der USA bis in die zweitgrößte Stadt der USA erlebt man ein Freiheitsgefühl, das man nie wieder vergessen wird!
Illinois – Let’s get it started
Chicago – die Stadt der vielen Theater, Museen und Parks, ist der Ausgangspunkt einer vielversprechenden Rundreise auf der berühmten Route 66. Nicht zuletzt aufgrund der Anbindung an die „Mother Road“ war Chicago einst eine der wichtigsten Handelsstädte der USA. Heute gilt sie als drittgrößte Stadt Amerikas und begeistert mit einem faszinierenden Mix aus Moderne und Tradition. Zwischen verglasten Wolkenkratzern befinden sich historische Gebäude, die sich faszinierend von der Skyline abheben. Der Old Water Tower ist dabei genauso sehenswert wie der Willis Tower, welcher zu den höchsten Gebäuden Amerikas zählt. Nach einer Besichtigung Chicagos geht es los auf eine spannende Reise – mit Bus oder Mietwagen. Die Skyline Chicagos verschwindet am Horizont und vor einem liegen aufregende Tage in den unendlichen Weiten Amerikas.
Missouri, Kansas und Oklahoma
Auf der Rundreise entlang der Route 66 passiert man zahlreiche historische Brücken vorbei an alten Motels und Tankstellen, die wie Attrappen in der weitläufigen Landschaft wirken. So manches Diners ist sogar noch geöffnet und erstaunlicherweise zu mancher Tageszeit gut besucht. Wo die ganzen Gäste herkommen, bleibt dabei ein Rätsel. Eines von vielen, denen man auf der Mietwagenrundreise quer durch Amerika begegnet. Nachdem Missouri und Kansas passiert wurden, steuert man geradewegs auf Oklahoma City zu. Die Stadt ist eine der größten Städte in den Great Plains, einer Trockenzone die sich von den Rocky Mountains bis in den Süden zieht. Auf viele Route 66 – Reisende wirkt sie wie eine Oase in der trockenen Wüste. Hier kann man sich ausruhen und stärken, bevor die große Fahrt weiter Richtung Süden geht.
Texas und New Mexico – Southwestern United States
Je südlicher man sich auf dem berühmtesten Highway der USA befindet, umso trockener wird natürlich die Umgebung. Mitten in der Wüste trifft man dabei aber nicht selten auf bizarre Kunstwerke, die wie Meilensteine aus dem Boden ragen. Beispielsweise die populäre Cadillac Ranch in der Nähe Amarillos. Hier haben Künstler alte Cadillacs in Texas‘ trockenen Boden versenkt. Diese ragen nun gen Himmel empor und scheinen am Horizont dorthin zu verschwinden. Weiter westlich wird die Zeitzone erstmals überschritten. In New Mexico laufen die Uhren nun anders – und zwar nach der Mountain Standard Time.
Arizona – Die Westernkulisse
Bei der Fahrt durch Arizona fühlt man sich nicht selten in ein früheres Jahrhundert versetzt, in dem hier Cowboys und Indianer um das Land kämpften. Eine Fahrt durch das Monument Valley, dessen rote Sandsteinformationen als Kulisse für viele Western-Filme dienten, sowie ein Besuch der alten Goldgräberstadt Oatman tragen zu diesem Gefühl bei. Kaum vorstellbar, aber in Oatman wird noch bis heute gelebt wie im Wilden Westen. Davon sollte man sich am besten selbst überzeugen. Ein Highlight bei der Durchfahrt Arizonas ist sicherlich ein Besuch des gigantischen Grand Canyon, den man von Flagstaff aus erreichen kann. Nur wer hier war, kann annähernd die Ausmaße dieser gewaltigen Schlucht begreifen.
Kalifornien – Endstation Westküste
Die nächste Zeitzone, die man passiert, lässt bereits von ihrem Namen darauf schließen, dass man am Pazifik und somit am Ziel angelangt ist. Noch einmal durch trockene Weiten der Mojave-Wüste hindurch, vorbei am legendären Badgad-Café und man befindet sich schließlich am weltbekannten Santa Monica Peer, einem Vergnügungspark der Extraklasse. Hier endet die Rundreise auf dem Kult-Highway und hinterlässt bleibende Eindrücke. Wer noch nicht genug von der Faszination Amerikas hat, der sollte einen Abstecher in das benachbarte Los Angeles machen. Die zweitgrößte Stadt der USA begeistert mit den berühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Walk of Fame, Hollywood oder dem Rodeo Drive. Gleichzeitig ist die Stadt der Engel aber auch die Stadt mit den meisten Museen pro Kopf weltweit. Chinatown und Universal Studios sollten ebenfalls auf dem Programm stehen, bevor man den Heimflug antritt. Dieser ist schließlich lang genug, um die überwältigende Rundreise im Kopf noch einmal Revue passieren zu lassen. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und es kaum noch abwarten kann, seine Amerika-Rundreise anzutreten, der findet auf e-kolumbus.de viele spannende Angebote.
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