Kenia, das Land auf dem schwarzen Kontinent zeichnet sich durch eine besondere Vielfältigkeit aus Safari und Traumstränden an der Nord- und Südküste aus. Hier erlebt man Afrika von seiner schönsten Seite in nahezu unberührter Wildnis. Spektakuläre Tierbeobachtungen der „Big Five“ (Nashorn, Löwe, Büffel, Leopard, Elefant) vor dem höchsten Gipfel Afrikas, das Flamingoreich am Lake Nakuru, die raue Wildnis Samburus oder das weltbekannte Tierparadies Masai Mara erlebt man nur in Kenia. Anschließend kann man sich an den weißen Traumstränden der Nord- oder Südküste in kleinen romantischen Hotels erholen. Die Bewohner Kenias zeichnen sich durch ihre Gastfreundlichkeit und typischen Gelassenheit aus.
Nairobi – die größte Stadt Ostafrikas
Nairobi ist die Hauptstadt von Kenia und zugleich das Wirtschaftszentrum des Landes. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts als Eisenbahnstützpunkt gegründet, hat sich Nairobi in den letzten 100 Jahren zur größten Stadt Ostafrikas entwickelt. Wer Nairobi besucht, sollte sich in jedem Fall das Nationalmuseum mit einer umfassenden Sammlung zur afrikanischen Geschichte anschauen. Sehenswert sind auch das Rathaus, das Parlamentsgebäude sowie das Nationaltheater.
Karen Blixen, die Autorin des Klassikers „Jenseits von Afrika“ lebte 14 Jahre lang in einem schönen Landhaus im nach ihr benannten Vorort Karen. Dieses Landhaus zieht immer noch zahlreiche Besucher an. Zu sehen gibt es teilweise noch originales Mobiliar sowie Requisiten der hier gedrehten Verfilmung des Romans. Außerdem kann man in der prachtvollen Gartenanlage spazieren gehen und den herrlichen Ausblick über die Ngong-Berge genießen. Unweit des Karen Blixen-Hauses befindet sich das Giraffe Centre – besonders mit Kindern ein schönes Ausflugsziel. Von einem Turm können die vom Aussterben bedrohten Rothschild Giraffen sogar gefüttert werden.
Direkt hinter der Stadtgrenze befindet sich der Nairobi-Nationalpark. Auf 120 km² können Reisende Löwen, Leoparden, Büffel und Nashörner beobachten. Hier sollte man auch „Daphne Sheldrick’s Orphanage“, das Elefantenwaisenhaus Nairobis, besuchen. Eine Biologin zieht hier Elefanten- und vereinzelt auch Nashornbabys auf, welche durch Wilderei oder andere Umstände Ihre Eltern verloren haben.
Safari – Wildnis ganz nah erleben
Bei einer Safari lernt man verschiedene Nationalparks in Kenia, wie zum Beispiel dem „Tsavo Ost“ und dem “Amboseli Nationalpark“ kennen. Während einer Pirschfahrt zeigt sich die überraschende Vielfalt an bizarrer Landschaft, Buschland, erstarrten Lavaströmen und Quellen sowie den verschiedensten Tierarten. Abenteuerlich wird es, wenn man auf den Spuren der Masai durch das weltbekannte Tierparadies Masai Mara reist, dem Ausläufer der Serengeti.
Hier können Abenteurer die berühmte große Tierwanderung aus nächster Nähe beobachten. Übernachtet wird meistens in Natur eingebundenen Busch-Camps, an welche die Tiere teilweise ganz nah herankommen.
Badeparadies Kenia
Die Nordküste Kenias ist der ideale Ort für einen Badeurlaub. Von Nyali über Kilifi und Malindi bis hin zur Inselgruppe des Lamu-Archipels finden Reiselustige traumhafte, von Palmen gesäumte Sandstrände und schöne, im landestypischen Stil gehaltene Hotelanlagen. In den vor der Küste gelegenen Riffen tummeln sich eine Vielzahl von Fischen, Meeresschildkröten und Delfinen – ein Muss für Tauch- und Schnorchelfans!
Nördlich von Mombasa befindet sich Nyali, ein vornehmes Villenviertel mit einem Golfclub sowie Tennis- und Squashanlagen. Hier finden Besucher das „Mamba Village“, Afrikas größte Krokodilfarm mit über 10.000 Tieren, einem Botanischen Garten, Aquarium und einem Schlangenpark. Die Südküste Kenias ist ebenfalls ein Paradies für Badeurlauber. Sie besteht aus einer fast 60 Kilometer langen Kette von weißen Sandstränden.
Das vorgelagerte Korallenriff lädt zum Tauchen und Schnorcheln ein. Von Mombasa aus erreicht man die Südküste nur mit einer Fähre. Der erste Strandabschnitt ist der Shelly Beach, wo sich zurzeit noch wenige Hotels befinden. Bei Individualtouristen sehr beliebt ist der Tiwi Beach mit Bungalowanlagen und einem Campingplatz.
Auf Sansibar – Gewürzhandelsplatz
Paradiesisch weißer Strand und türkisblaues Meer erwarten Reisende auf dem legendären Gewürzhandelsplatz Sansibar. Bis heute gehören Nelken, Vanille, Zitronengras, Pfeffer, Ingwer und Zimt zu den Exportgütern der Insel. Die schillernde Unterwasserwelt mit seinen tropischen Fischen und dem smaragdgrünem Wasser ist ein toller Geheimtipp für alle Taucher. Die Insel ist fast vollständig von Korallenriffen umgeben. In der Altstadt von Stonetown findet man außerdem Zeugnisse der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Suaheli-Kultur.
Bildquelle: Wouter Tolenaars – Fotolia
Susan Martin
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